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1.Update der Wettkampfresultate 2017

 

Februar 2017

 

Medaillensatz für LG-Senioren

Elmshorner Leichtathleten sind in Hamburg und Meldorf erfolgreich

 

Den kompletten Medaillensatz brachten die Seniorensportler der LG Elmshorn von den gemeinsamen Hallen-Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Hamburg nach Hause. Am erfolgreichsten schnitt dabei Uwe Lüders-Bahlmann ab. Der Raa-Besenbeker überquerter als Erster der Altersklasse M60 die Ziellinie im 800-Meter-Lauf, bekam den Meistertitel aber nicht zuerkannt, da seine Zeit von 2:44,34 Minuten über dem Meisterstandard lag. Beim 3000-Meter-Lauf klappte es mit der Spitzenposition und dem Tempo. Lüders-Bahlmann legte die 15 Runden in 12:31,09 Minuten zurück und wurde Landesmeister. Bei seinem ersten Start im LG-Trikot sicherte sich Thomas Drews Silber im Hochsprung der M50. Er wechselte zum Jahresbeginn von der LGG Ganderkesee zur LGE. Drews übersprang die 1,57 Meter im dritten Versuch. Die Bronzemedaille ging an Heiko Pahl. Der 42-Jährige bewältigte die 800 Meter der Altersklasse M40 in 2:29,09 Minuten.

Eine neue Bestleistung im Hochsprung sicherte sich am gleichen Wochenende eine Nachwuchsathletin der LG Elmshorn bei den Kreismeisterschaften des KLV Pinneberg in Meldorf. Dort überquerte Amelie Baumann 1,50 Meter und siegte im Wettbewerb der W13. Dabei verbesserte sie ihre Bestleistung um 14 Zentimeter.

 

Senioren-Hallen-Landesmeisterschaften in Hamburg: M40: 800 m: 3.Heiko Pahl (LG Elmshorn), 2:29,09 min; 3000 m: 4.Heiko Pahl (LG Elmshorn), 12:06,64 min; Hoch: 2. Thomas Drews (LG Elmshorn), 1,57 m; 200 m: 5. Thomas Drews (LG Elmshorn), 29,57 sec; M60: 800 m: 1. Uwe Lüders-Bahlmann (LG Elmshorn), 2:44,34 min Meisterschaftsstandard nicht erreicht; 3000 m: 1. Uwe Lüders-Bahlmann (LG Elmshorn), 12:31,09 min

Hallen-Kreismeisterschaft des KLV Pinneberg in Meldorf: W13: 50 m: A-Finale: 1. Alina Köster (LG Elmshorn), 7,4 sec; 2. Amelie Baumann (LG Elmshorn), 7,4; Hoch: 1. Amelie Baumann (LG Elmshorn), 1,50 m; Weit Zone: 1. Amelie Baumann (LG Elmshorn), 4,65 m; 2. Alina Köster (LG Elmshorn), 4,53

 

 

Doppelter Oskar in Horster Halle erfolgreich

 

Laufen, Werfen und Springen standen bei den Offenen Hallen-Kreismeisterschaften der Leichtathleten in der Sporthalle der Horster Jakob-Struve-Schule auf dem Programm. Die Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren hatten die Wahl zwischen vier Disziplinen. Die meisten der 50 Teilnehmer aus sieben Vereinen absolvierten das gesamte Programm und stellten dabei ihre Vielseitigkeit unter Beweis. So wie Oskar Ziesing von der LG Elmshorn und Oskar Fock vom MTV Horst. Sie gehörten zu den jüngsten Sportlern und starteten in der Altersklasse M7. Während Oskar Fock bereits beim Horster Werfertag im vergangenen Oktober erste Wettkampferfahrung sammelte, bestritt Oskar Ziesing am vergangenen Wochenende seinen ersten Wettkampf. Beide schafften es trotz der Konkurrenz von vier weiteren Jungen auf das Podest. Oskar Fock flitzte im 2x35-Meter-Sprint zum Sieg und wurde im 5er-Sprung, einer Vorübung zum Dreisprung, Dritter. Für Oskar Ziesing gab es auf der Langstrecke, also in seinem Fall vier Hallenrunden, Bronze.

 

März 2017

 

Die Tradition lebt weiter

Der SuS Uetersen richtet das erste Mal die Offenen Kreismeisterschaften im Crosslauf aus

 

Eine tolle Resonanz erlebte der Sportverein Sport und Spaß Uetersen (SUS Uetersen) bei dem 12. Crosslauf in Uetersen. In dem Waldgebiet von Langes Tannen richteten die Leichtathleten des SuS Uetersen, zu dem nach dem Exodus in der Leichtathletikabteilung des TSV Uetersen im vergangenen Sommer zahlreiche Sportler gewechselt waren, das erste Mal die Offenen Kreismeisterschaften im Crosslauf aus. Traditionsgemäß stellte dabei das örtliche Ludwig Meyn Gymnasium wieder in den Kinder- und Jugendjahrgängen zahlreiche erfolgreiche Teilnehmer, einzelne Jahrgänge dominierten die Gymnasiasten komplett. Sechs Starter des LMG gewannen ihren Wettkampf, der auf Strecken zwischen 880 Metern für die jüngsten und 4400 Meter für die ältesten Starter ausgetragen wurde. Doch auch die Leichtathletikvereine aus dem Kreis agierten bei diesem Wettkampf erfolgreich. So konnten zum Beispiel für die LG Wedel-Pinneberg und die LG Elmshorn sowohl jüngere Sportler als auch Vereinstrainer Titel gewinnen. Die restlichen Titel und Podestplätze machten zumeist auch die Sportler aus dem Kreis und die Jedermänner unter sich aus. Für die kreisfremden Läufer gab es in Langes Tannen nicht viel zu ernten.  

 

Offene Kreismeisterschaften Crosslauf in Uetersen: 880 m: M7: 4. Finn Wendland (LG Elmshorn), 4:39 min; 1100 m: W9: 4. Jara Marie Kanand (LG Elmshorn), 5:54 min; M9: 1. Tim Drücker (LG Elmshorn), 5:05 min; M10: 4.Anton Lachs (LG Elmshorn), 5:47 min; 4400 m: M50: 1. Martin Blöcher (LG Elmshorn/Team Novomind), 18:48 min; M55: 1. Steffen Sielaff (LG Elmshorn), 23:36 min; M60: 1.Uwe Lüders-Bahlmann (LT Raa Besenbek/ LG Elmshorn), 20:45 min; M65: 2. Burkhard Lauer (LG Elmshorn), 31:35 min; M70: 1. Horst Mattern (LG Elmshorn), 33:10 min

 

 

Podeststürmer aus Elmshorn

Claudia Bohnenkamp knackt zwölf Jahre alten LG-Rekord

 

Zweimal Gold und zweimal Silber gab es für die LG Elmshorn bei der Laufveranstaltung „Halbmarathon durch das Alte Land“ in Hamburg-Neugraben. Hier standen drei Distanzen zur Wahl: fünf, zehn oder die namensgebenden 21,1 Kilometer. Hans-Jürgen Fründt, Volker Schmitz und Jochen Westphal entschieden sich für Mittelstrecke mit zehn Kilometern. Alle drei kamen aufs Treppchen: Schmitz siegte in 37:57,00 Minuten in der Altersklasse M45. Westphal brauchte für die Strecke 39:33,00 Minuten und belegte damit Platz zwei in der M50 und Fründt wurde für seinen Lauf in 42:40,00 Minuten mit Silber in der M60 belohnt. Claudia Bohnenkamp und Heiko Pahl starteten im Halbmarathon. Bohnenkamp kam als Dritte der Frauen-Gesamtwertung nach 1:35,47 Stunden ins Ziel und siegte damit in der Altersklasse W45. Dabei verbesserte die 44-Jährige den zwölf Jahre alten LG-Rekord von Birgit Seifert deutlich. Ihre Zeit lautete 1:38,08 Stunden. Mit der vereinslosen Marion Schmidt erzielte eine weitere Frau einen Altersklassesieg. Sie gewann mit 2:00,30 Stunden in der W60. Heiko Pahl wurde in der Altersklasse M40 Achter (1:33,50 h). Damit war er vier Ränge hinter dem vereinslosen Carsten Heinrichs aus Elmshorn, der in der Gesamtwertung der Männer Platz 15 einnahm. Heinrichs, Fahrradpolizist in Hamburg und regelmäßiger Teilnehmer des Elmshorner Stadtlaufs, kam nach 1:24,16 Stunden ins Ziel.

 

April 2017

 

Premiere für Elmshorner Trio in Hannover

 

Der Aufwärtstrend bei den Langläufern der LG Elmshorn hält weiter an: bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Hannover gingen die Männer der Altersklasse M60 erstmals mit einem Team an den Start. Während Uwe Lüders-Bahlmann und Hans-Jürgen Fründt in den letzten Jahren regelmäßig Wettkämpfe bestritten hatten, wurde Ernst Günter Hansen von seinen Teamkameraden für die Titelkämpfe reaktiviert. Der 62-Jährige hatte zuletzt beim Elmshorner Stadtlauf die Runde über fünf Kilometer absolviert. In der niedersächsischen Landeshauptstadt legte Lüders-Bahlmann die 21,1 Kilometer in 1:34,04 Stunden zurück und belegte Platz 16 in der Altersklasse. Hans-Jürgen Fründt folgte ihm dicht auf, denn er überquerte als nach 1:35,55 Stunde die Ziellinie und kam damit auf Platz 19. Auf ihren dritten Mann mussten die Elmshorner etwas warten, denn Hansen benötigte 2:03;00 Stunden für die Strecke. Das bedeutete in der Einzelwertung Rang 32. So belegten die drei in der Teamwertung der M60 mit 5:13,01 Stunden den siebten Platz.

 

 

Erfolgreiche Rekordjagden beim Hamburg Marathon

Claudia Bohnenkamp verbessert sich um acht Minuten gegenüber dem Vorjahr

 

In Feierlaune waren die acht Läufer, die sich nach dem Hamburg Marathon im Steakhaus in der Turnstraße zum gemeinsamen Essen trafen. Sie hatten sich in zwei Laufgruppen der LG Elmshorn auf ihren Start vorbereitet und trafen sich mit ihren Familien und Trainern, um sich über ihre Lauferlebnisse auszutauschen. So war die doch eher sparsame Bekleidung der Spitzenläufer genauso Gesprächsthema wie die Stimmung auf der Strecke oder Besonderheiten bei der Getränkeübergabe.

Absolut zufrieden waren Conny und Jascha Kunz, die mit der Staffel „Run for Fun“ die 42,195 Kilometer zurückgelegt hatten. „Ich lief den ersten Abschnitt vom Start bis zum Jungfernstieg“, berichtet Jascha Kunz, der donnerstags mit seiner Familie in der Laufgruppe von Uwe Lüders-Bahlmann trainiert. Sie ist die aus dem Laufkurs „Fit für den Stadtlauf“ hervorgegangen ist. Zusätzlich stehen bei dem Kiebitzreiher zwei Einheiten Mix-Function im Fitnesscenter auf dem Trainingsplan. „Ich hatte mir eine Zeit von 1:20 Stunden für die 15 Kilometer vorgenommen. Und das habe ich genau geschafft.“ Er kam nach 1:20,23 Stunden reiner Laufzeit (Nettozeit) zum Wechselpunkt. Kleine Probleme gab es bei der Übergabe des Transponders, den Jascha Kunz an seine Tante Conny Kunz weitergeben musste. „Ich entdeckte sie erst spät in der zweiten Reihe“, sagt Jascha Kunz. Die Steinburgerin sah ihren Neffen zunächst gar nicht. „Ich habe ihn gerufen und so haben wir zueinander gefunden“, so Conny Kurz. Sie legte das zweite Teilstück des Marathons zurück und hat im Training ein deutlich höheres Laufpensum als ihr Neffe, da sie sich auf den Halbmarathon beim Itzehoer Stadtlauf vorbereitet. Sie war beim Haspa Marathon knapp eine Stunde unterwegs, bevor sie an ihren Staffelkollegen Steffen Schmidt den Transponder übergab. Ihr Mann Dietmar absolvierte in Hamburg sogar die gesamte Strecke. „Ich habe mich dieses Mal mit dem Programm von Runners World auf den Lauf vorbereitet und das hat gut geklappt“, urteilt Dietmar Kunz. „Es war mein zweiter Marathon und ich war im letzten Jahr bei meiner Premiere nach 4:03 Stunden im Ziel. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen heil durchzukommen und unter vier Stunden zu laufen. Vor dem Start dachte ich noch, dass schaffst Du leicht, aber dieses Mal habe ich die Marke wieder knapp verfehlt.“ Die Uhr stoppte für ihn nach 4:01,15 Stunden (Nettozeit), auf der Urkunde wird die Bruttozeit von 4:08,23 Stunden stehen. „Irgendwann schaffe ich es die vier Stunden zu unterbieten. Aber sicher nicht nächstes Jahr, denn dann trete ich in Hamburg nicht an. Mich haben dieses Jahr wieder die Stimmung und das Ambiente in Hamburg begeistert. Die Stimmung erlebt man als Marathonläufer intensiver mit als als Staffelläufer. Da läuft man schneller und kommt ausgepumpter ins Ziel.“

Schnell ins Ziel kam auch Claudia Bohnenkamp. Die 44-Jährige ging die erste Hälfte des Laufes ruhiger an und spürte auf der zweiten Hälfte, dass es gut lief. „Ich habe gar nicht bemerkt, dass es mit acht Grad Celsius kühl war, sondern fand die Temperatur angenehm. Mein Ziel war es die persönliche Bestzeit von 3:35 Stunden vom vergangenen Jahr um etwa drei bis vier Minuten zu verbessern.“ Letztlich gelang der Kölln-Reisiekerin, die zuvor vier Marathons gelaufen und allein drei Mal in Hamburg gestartet war, eine Rekordverbesserung um sensationelle acht Minuten. „Ich hatte nicht vermutet, dass ich so schnell laufen würde. Der Mann mit dem Hammer, der traditionell das Laufen um den 30. Kilometer erschwert, war nicht da. Sonst wären mir die letzten zehn bis 15 Kilometer schwer gefallen.“ Bohnenkamp überquerte nach 3:21,29 Stunden Nettozeit die Ziellinie und belegte mit einer Bruttozeit von 3:23,13 Stunden in der Altersklasse W45 Platz 17.

 

 

 

Haspa Marathon in Hamburg: W35: 135. Katja Ritzmann (Tri EMTV), 4:04,44 h; W40: 65. Gesa Tschirner (Tri EMTV), 3:38,33 h; W45: 17. Claudia Bohnenkamp (Tri EMTV), 3:23,13 h; (TuS Holstein Quickborn), 4:31,04; M40: 242. Andreas Bier (LG Elmshorn), 3:18,51 h; M45: 274. Martin Böttger (Tri EMTV), 3:22,02; M55: 545. Steffen Sielaff (Tri EMTV), 4:36,39 h; M60: 25. Hans-Jürgen Fründt (LG Elmshorn), 3:33,08 h; 52. Uwe Lüders-Bahlmann (LG Elmshorn), 3:45,35;

Staffelmarathon: Mixed: 143. Stadt Elmshorn 1 (Ernst Günter Hansen/Jana Ruffert/Jürgen Kölln/Reiner Holfert), 3:36,01 h; 186. Run for Fun (Jascha Kunz/Cornelia Kunz/Steffen Schmidt/Melanie Scharffenberg-Uta), 3:42,41

 

Mai 2017

 

Hängepartie der Langläufer

Die schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaften im Straßenlauf vom 1. Mai sind noch immer nicht offiziell entschieden

 

Zu einer Hängepartie entwickelt sich die Auswertung der Landesmeister-schaften im Straßenlauf. Die LG Elmshorn war mit 14 Startern auf der fünf beziehungsweise 10 Kilometer langen Strecke in Kaltenkirchen an den Start gegangen. Darunter waren das erste Mal seit langer Zeit mit dem W30-Team wieder eine junge Frauenmannschaft und eine M60-Mannschaft. Letztere gewann laut der vorläufigen Auswertung, die sich kurzfristig im Internet fand, den Titel. Doch über den vermeintlichen Titelgewinn konnten sich die Elmshorner gar nicht freuen. Denn es hagelte innerhalb der Einspruchsfrist Proteste gegen die Zeitnahme. Die Veranstalter räumten ein, dass hier Fehler aufgetreten waren und zogen die ursprüngliche Wertung zurück. Daher befinden sich die vermeintlichen Titelträger genauso wie alle anderen Teilnehmer an den Landesmeisterschaften im Straßenlauf in einer permanenten Warteschleife. Seit dem ersten Mai steht auf der Homepage des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik Verbandes (SHLV) der Vermerk, dass die Ergebnisse überarbeitet würden. So war auch der Stand, als sich Hans-Jürgen Fründt aus dem M60-Team Anfang dieser Woche an den Verband wandte. Auf seine Anfrage, wann die Auswertung abgeschlossen sei, teilte ihm die Geschäftsstelle des SHLV mit, dass ihr bislang falsche Listen vorlagen, die fehlerhaft waren. Deshalb stünden sie nicht im Netz. Weiter heißt es in der Email an den Elmshorner Langläufer: „Wir haben den Veranstalter um neue Listen gebeten. Herr Drümmer ist aber im Moment im Urlaub in China und kommt erst nächste Woche wieder. Erst dann kann er uns neue Listen schicken, die wir sofort ins Netz stellen werden.“ Bleibt zu hoffen, dass sich der Reisende nicht auf einen Fußmarsch auf der chinesischen Mauer aufgemacht hat. Denn dann kann es mit der Auswertung und Veröffentlichung der Landesmeister noch dauern. Sicherheitshalber bittet der SHLV aber um Geduld. Und diese Tugend kann man ja bekanntermaßen auch gerade in China lernen.