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24.10.2013 Die Zeitschrift "Startschuss" hat einen sehr schönen Artikel vom Stadtlauf veröffentlicht, aber lesen Sie selbst:

 

Startschuss-Zeitung vom 20.10.2013

 

02.10.2013 Frauen-Mannschaft der LGE wird Team-Vizelandesmeister

 

Elmshorn / Lübeck ( mlz )

 

Großer Erfolg für die jungen Damen der LG Elmshorn: Im Rahmen des Mannschaftscups, der offiziellen Landesmeisterschaft für Mannschaften, gelang dem Quintett der LGE die Vizemeisterschaft und wäre dem Staffel-Quartett nicht das Staffelholz in der 4 x 100 Meter-Staffel heruntergefallen, so wäre durchaus der Sieg möglich gewesen.

 

Doch auch so sammelten die Krückaustädterinnen 20 Punkte und mußten nur der SG Kronshagen / Kieler TB den Vortritt lassen - eben diese Kielerinnen sammelten 23 Punkte.

 

Dabei gelangen den Elmshornerinnen 3 Tagessiege: Fenja Krohn entschied den Hochsprung mit 1,66 Metern für sich, Lina Reumann gewann nach längerer Pause durch gesundheitliche Rückschläge den Weitsprung mit 5,32 Metern und Ariane Ballner setzte sich über 800 Meter in 2:22,75 Minuten durch, ohne sich dabei fordern zu müssen.

 

Im Kugelstoßen kam Tara Rohlfing auf Rang 3 - viel wichtiger war dabei die Aufstellung einer neuen Bestmarke mit 10,06 Metern mit der 4 kg schweren Kugel.

 

Über 100 Metern schickte die LGE Lara Seiler ins Rennen, die mit 13,98 Sekunden in die Wertung kam.

 

Eine zweite Mannschaft stellte die weibliche Mannschaft U 12, die gespickt war mit Athletinnen, die erst 9 Jahre alt waren. Dennoch schlug sich auch dieses Team wacker. In der Besetzung Celine Kock, Josephine Kock, Alina Köster und Julia Finke sammelte die neu formierte Mannschaft viel Erfahrung und nahezu alle Athletinnen stellten neue Bestleistungen auf: Celine Kock kam im Ballwurf auf 29,00 Meter, Alina Köster sprang 3,69 Meter weit, Julia Finke lief die 800 Meter in 3:17,40 Minuten. Für Josephine Kock wurden über 50 Meter 8,55 Sekunden gestoppt und das Staffelquartett lief 33,02 Sekunden über 4 x 50 Meter.

 

 

Kevin Schmidt immer besser im Zehnkampf

Elmshorn / Zeven ( mlz )

 

Bereits seinen dritten Zehnkampf in dieser Saison absolvierte der LG Elmshorn Nachwuchsathlet Kevin Schmidt.

 

Nach seinem erfolgreichen Einstand im Juni und einem weiteren Zehnkampf im Juli setzte der Horster Schüler jetzt mit 6.339 Punkten im niedersächsischen Zeven eine famose neue Bestmarke.

 

Bislang lag diese bei 5.987 Punkten, also eine Verbesserung um sagenhafte 352 Punkte.

 

Ausschlaggebend waren dafür nicht nur 4 neue persönliche Bestleistungen. Auch die übrigen 6 Disziplinen brachten Ergebnisse am oberen Limit hervor.

 

Mit eben dieser Punktezahl wurde Kevin Schmidt nicht nur Zweiter in Zeven - er rückt mit diesen stetigen Verbesserungen auch mehr und mehr in das Blickfeld des Landestrainers Hinrich Brockmann.

 

In Zeven lagen alle Wurfdisziplinen erneut am oberen Limit: 14,83 Meter im Kugelstoßen bedeuteten eine neue persönliche Bestleistung, 47,11 Meter im Speerwerfen und 40,25 Meter im Diskuswerfen lagen nur knapp darunter.

 

Im Gegensatz zu den ersten beiden Zehnkämpfen legte Kevin Schmidt besonders in den Sprungdisziplinen noch die berühmte Schippe drauf: Im Weitsprung kamen 5,97 Meter in die Wertung - gleichfalls eine neue Bestmarke wie im Stabhochsprung, in dem Schmidt auch mehr und mehr Routine gewinnt und mittlerweile bei 3,40 Metern liegt. Und auch der Hochsprung wußte in Zeven mit 1,76 Metern zu gefallen.

 

In den Laufdisziplinen lief Schmidt zu Beginn des Zehnkampfes mit 11,82 Sekunden gleich ein sehr gutes Ergebnis heraus, den ersten Wettkampftag beendete Schmidt mit 54,16 Sekunden über 400 Meter. Und auch der zweite Wettkampftag begann mit einem famosen Lauf über die 110 Meter Hürden in 15,75 Metern und fand nach 1.500 Metern und 4:47,60 Minuten ein erfreuliches Finale.        

 

 

27.08.2013 Benjamin Ellerbrock begeistert bei seinem 1. Zehnkampf

Elmshorn / Hamburg ( mlz )

 

" Als ich beim Qualifikationswettkampf der Deutschen Zehnkämpfer für die Weltmeisterschaften in Moskau gesehen habe, dass die besten deutschen Mehrkämpfer 2,12 Meter hoch gesprungen sind habe ich mir gesagt: So kann es bei mir im Hochsprung nicht weitergehen - teste doch mal, ob du einen Zehnkampf überstehst ".

 

Es war Mitte Juni als in Benjamin Ellerbrock  also der Entschluss heranreifte, sich gezielt auf seinen 1. Zehnkampf vorzubereiten.

 

Und eben dieser Zehnkampf fand am vergangenen Wochenende bei besten äußeren Bedingungen in der Hamburger Jahnkampfbahn statt. Unter den 164 Startern des Jedermann-Zehnkampfes holte sich der Elmshorner den überlegenen Sieg mit 6.094 Punkten.

 

Einziger Wermutstropfen: Da es sich bei dieser Veranstaltung um keine genehmigte DLV (Deutscher Leichtathletik-Verband ) - Veranstaltung gehandelt hat, ist diese Leistung, die gleichzeitig LG Elmshorn-Rekord und Normerfüllung für die Deutschen Meisterschaften gewesen wäre, nicht bestenlistenreif.

 

" Aber das hole ich im nächsten Jahr nach ", so ein überschwänglicher Ellerbrock nach zwei anstrengenden Arbeitstagen auf dem Sportplatz.

 

Besonders am 1. Wettkampftag überzeugte der gelernte Hochspringer auf ganzer Linie: Dem Sprintauftakt in 11,47 Sekunden folgten gleich im 1. Versuch famose 7,01 Meter im Weitsprung - 7,20 Meter sind fortan das angepeilte Ziel für einen Weitsprung außerhalb eines Zehnkampfes. Einem soliden Kugelstoß-Ergebnis mit 10,81 Metern folgten 1,95 Metern im Hochsprung und auch auf den abschließenden 400 Metern versagten Ellerbrock die Kräfte nicht - mit 53,98 Sekunden und 3.511 Punkten nach dem 1. Tag konnte Ellerbrock mehr als zufrieden sein.

 

Doch eines war klar - dieses hohe Niveau würde Ellerbrock am 2. Wettkampftag nicht halten können, denn mit knapp 30 Jahren das Stabhochspringen lernen und sich über 1.500 Meter quälen - Ellerbrock hatte mächtig Respekt vor Wettkampftag 2. Doch nachdem der LGE-Athlet den Hürdenparcours in 16,80 Sekunden gut zurück gelegt hatte waren es besonders die Wurfdisziplinen, in denen Ellerbrock vollstens überzeugen konnte: 34,31 Meter im Diskuswerfen und vor allem 50,28 Meter im Speerwerfen ließen den gelernten Hochspringer strahlen. Einzig der Stabhochsprung mit 2,80 Metern fiel ab und so wußte Ellerbrock vor den abschließenden 1.500 Metern, dass eine Zeit von unter 5:30 Minuten ausreichen würde, um das Ziel 6.000 Punkte zu erreichen.

 

Am Ende lief Ellerbrock nach einem taktisch klugen Rennen 5:13,23 Minuten und war von seinem Abenteuer Zehnkampf recht angetan: " Nächstes Jahr folgt ein offizieller Wettkampf mit dann hoffentlich auch 6.000 Punkten und der Norm für die Deutschen Meisterschaften " , so der Student, der in diesen Tagen seinen Master in Bewegungswissenschaften mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement aufnehmen wird.

 

 

Alisa Rohlfing 10-fach-führende in der Landesbestenliste

Elmshorn / Hohenlockstedt / Kiel ( mlz )

 

Nach ihrem unangefochtenen Sieg im Dreikampf in Hohenlockstedt mit 1.417 Punkten führt Alisa Rohlfing in ihrer Altersklasse gleich 10 Mal die Landesbestenliste an. Nach dem erfolgreichen Abschneiden in Hohenlockstedt erorberte sich das LGE-Talent eben diese Führung im Dreikampf zurück - ausschlaggebend war dafür eine deutliche Verbesserung der eigenen 75-Meter-Sprint-Zeit von 11,5 Sekunden auf nunmehr 10,86 Sekunden - da hat sich das Sprinttraining der letzten Wochen mit Coach Richard Troper sofort bezahlt gemacht. Zudem konnte sich Rohlfing auch im Ballwerfen auf jetzt 45,00 Meter verbessern. Wenn es nach den eigenen Wünschen geht soll im Herbst noch die 11. Bestmarke purzeln, denn über 800 Meter liegt das vielseitige Talent derzeit auf Platz 2 im Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verband.

 

Bei den Offenen Mehrkampf-Meisterschaften in der Landeshauptstadt Kiel gingen für die LGE Pia Kock, Eileen Hollm, Daniel Kohn und Simon Helmke an den Start.

 

Pia Kock konnte den Block Wurf dabei für sich entscheiden, mußte nach einem Patzer über die Hürden aber lange um den Sieg bangen, der am Ende recht knapp ausfiel. Doch ein guter Weitsprung mit 4,41 Metern sowie ein gelungener Diskuswurf auf 25,46 Meter retteten den Sieg. Seinen allerersten Mehrkampf bestritt Daniel Kohn, für den am Ende der 5 Disziplinen Rang 2 mit 1.779 Punkten in die Wertung ging. Seine beste Einzeldisziplin hatte Kohn im Sprint über 75 Meter - in 10,58 Sekunden war er das Maß der Dinge. Einem guten Weitsprung mit 4,46 Metern standen 35,50 Meter im Ballwerfen, 1,24 Meter im Hochsprung und 13,92 Sekunden über 60 Meter Hürden gegenüber.

 

Immer mehr Fahrt nimmt Eileen Hollm auf: Sie wurde in Kiel glänzende Dritte und konnte sich über einen sehr ausgeglichenen Fünfkampf freuen: 11,49 Sekunden über 75 Meter, 13,36 Sekunden über 60 Meter Hürden, 4,01 Meter im Weitsprung, 1,24 Meter im Hochsprung und 27,50 Meter im Ballwerfen brachten 1.878 Punkte.

 

Über einen 5. Platz konnte sich im Dreikampf der Jüngsten Simon Helmke freuen: 9,60 Sekunden über 50 Meter, 2,74 Meter im Weitsprung sowie 24,00 Meter im Ballwerfen ließen aufhorchen.

 

 

Torben Bieler 11. über 400 Meter Hürden

Elmshorn / Ulm ( mlz )

 

Wenn es auch nicht mit dem insgeheim erhofften Einzug in das Finale der besten 8 Hürdenläufer Deutschlands gereicht hat, so zog der Deutsche Mannschaftsmeister Torben Bieler ein durchweg positives Fazit zu seinem Start über 400 Meter Hürden am Samstag im Donaustadion in der Münsterstadt Ulm.

 

" Ich habe den Lauf genossen, hatte mit der Auslosung und der Bahn 7 Glück und liebe es vor derartigen Kulissen zu laufen, " so der Vorlauffünfte, der nach 52,93 Sekunden ins Ziel kam und im Gesamtklassement auf Rang 11 landete.

 

Dabei sah es im Vorfeld eher düster aus: Torben Bieler, seit Jahren für die LT DSHS Köln startberechtigt,  hatte gar einen Startverzicht in Erwägung gezogen, seit 3 Wochen plagten ihn massive Probleme an der Ferse - eine Schleimbeutelentzündung drückte auch auf die Achillessehne. Doch Kortison, Schmerztabletten und das gedachte Stück Holz zwischen den Zähnen ließen den 27-jährigen Studenten durchhalten.

 

" Natürlich bin ich etwas verhaltener als gewohnt gelaufen, habe in mich hineingehorcht - der Respekt ist doch ständiger Begleiter gewesen und an der 8. Hürde mußte ich dann den Rhythmus umstellen, denn in den letzten 3 Wochen der Vorbereitung konnte ich nur locker im Fitnessstudio Radfahren , dafür ist die Zeit - übrigens zumindest auch Saisonbestleistung - gar nicht so schlecht. " Vielleicht hätte ich ohne Schmerzen eine Sekunde schneller laufen können, aber mit dem Finaleinzug wäre es knapp geworden. "

 

Nun läßt Bieler die Entzündung auskurieren, plant noch einige Starts im Herbst auf den Sprintdistanzen und plant mit seinem Trainer Richard Troper dann den frühzeitigen Einstieg in die Hallensaison mit Starts über 800 Meter und dann wird es im nächsten Jahr einen konzentrierten Angriff auf die Bestzeit geben - diese steht seit 2009 bei 51,70 Sekunden , gelaufen bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm.            

  

 

 

Asse der LG Elmshorn stechen bei Nordmeisterschaften in Berlin-Lichterfelde

Elmshorn / Berlin ( mlz )

 

Wieder einmal wußten die Nachwuchsathleten der LG Elmshorn am vergangenen Wochenende mehr als zu gefallen.

 

Bei den Norddeutschen Meisterschaften räumten Ariane Ballner, Fenja Krohn und Leon Koch richtig ab:

 

2 Nordtitel und 2 Vizemeisterschaften unterstrichen die Güte und das Leistungsspektrum der Vorzeigeathleten einmal mehr.

 

Erfolgreichste Athletin war an diesem Wochenende Ariane Ballner: Über 1.500 Meter sicherte sich Ballner mit neuer persönlicher Bestzeit den Titelgewinn in 4:37,14 Minuten und hatte damit am Ende mehr mit der Zeit als mit der Konkurrenz zu tun, denn im Ziel trennte Ballner gute 7 Sekunden von der Zweitplazierten Carmen Schultze-Bendt.

 

Fast wäre der Bismarckschülerin das Kunststück gelungen, auch über 400 Meter Hürden zu gewinnen: Mit technischer Souveränität, dem gehörigen Druck und Sprintstärke zwischen den Hürden und einer Portion Ausdauer kam Ballner nach 63,17 Sekunden ins Ziel der 15 Athletinnen - ganze 12 Hundertstel hinter der späteren Siegerin für die 63,05 Sekunden gestoppt wurden.

 

Den zweiten Nordtitel gewann Fenja Krohn im Hochsprung: Mit übersprungenen 1,70 Metern ein ganz klarer Aufwärtstrend gegenüber der Mehrkampfmeisterschaft vor 2 Wochen. Dabei ging es im Finale der besten Springerinnen denkbar knapp zu, denn letztendlich verhalf Krohn einzig die Fehlversuchsregel zum Erfolg: Krohn übersprang die 1,70 Meter im ersten Versuch, ihre Hauptkonkurrentin benötigte für diese Höhe 2 Versuche.

 

Mannschaftskameradin Lina Reumann mußte ihren Start krankheitsbedingt kurzfristig absagen.  

 

In der Altersklasse U 18 hatte zudem Leon Koch für den Hochsprung gemeldet: Unter 10 Teilnehmern kam Koch auf den glänzenden 2. Platz und übersprang 1,86 Meter. Zu Gold fehlten letztendlich 3 Zentimeter - genauso viele Zentimeter hatte Koch Vorsprung vor dem Dritten.

 

Für alle 4 Aktiven der LG Elmshorn heißt es jetzt noch einmal ganz konzentriert zu trainieren, denn in 2 Wochen steht in der Hansestadt Rostock der Saisonhöhepunkt an, wenn auf dem Gelände des Ostseestadions die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen werden.

 

In Berlin glänzte zudem Chris Jordan, der als Achter über 800 Meter in 2:01,26 Minuten mit einer neuen Bestleistung aufwarten konnte. Die in Flensburg studierende Britta Lauer im Trikot des Hamburger SV wurde mit der Frauenstaffel des HSV Dritte, ebenfalls Drittplatzierte im Hochsprung mit 1,60 Metern sowie Fünfte im Weitsprung mit 5,51 Metern.

 

 

200. Titelgewinn für Ingrid Holzknecht

Elmshorn / Medelby ( mlz )

 

Ein in der Leichtathletik-Szene fast einmaliges Jubiläum konnte am vergangenen Wochenende Ingrid Holzknecht feiern:

 

Die Vorzeigeathletin aus der Seniorenklasse der LG Elmshorn holte im Rahmen der Landesmeisterschaften im Werfer-Fünfkampf unangefochten den Titel - doch fast noch viel wichtiger: Es war dies der 200. Landesmeistertitelgewinn in der nahezu einmaligen Karriere der Ingrid Holzknecht - und ein Ende ist nicht in Sicht.

 

Ausgenommen von der Zählung sind etliche Gewinne auf Kreis - und Nordebene, Deutsche Meistertitel oder gar internationale Titelehren.

 

Im schleswig-holsteinischen Werfermekka Medelby setzte sich die unermüdliche Holzknecht souverän gegen ihre Hauptkonkurrentin Erika Springmann vom LBV Phönix Lübeck durch.

 

Von den 5 Einzeldisziplinen konnte Holzknecht 4 Teilsiege erringen, einzig das direkte Kugelstoßduell verlor Holzknecht mit 8,01 Metern zu 8,45 Metern. Die Summe der Leistungen in Punkte umgerechnet machte am Ende 4.226 Punkte aus - dazu hatten eingezahlt das Hammerwerfen mit 25,70 Metern, der Diskuswurf mit 22,69 Metern, das Speerwerfen mit 22,53 Metern sowie der Gewichtswurf mit 11,58 Metern.

 

 

Ariane Ballner Dritte bei U 18 Jugend DM über 1.500 Meter

Elmshorn / Rostock ( mlz )

 

Nachdem das Lauftalent Ariane Ballner in dieser Saison bislang in erster Linie über 800 Meter begeistern konnte, überzeugte Ariane Ballner nunmehr auch über 1.500 Meter.

 

Trotz Normerfüllung über 800 Meter, 1.500 Meter und 1.500 Meter Hindernis entschied sich Ballner für die seltener gelaufene Distanz von knapp 4 Stadionrunden. 

 

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock holte die Sportlerin der LG Elmshorn in einem sehr schnellen Rennen am Ende dank ihrer Spurtqualitäten Bronze.

 

Dass Ballner durchaus bei der Medaillenvergabe mitreden würde können hatte sich schon nach den beiden Vorläufen am Freitag angedeutet: Im zweiten Vorlauf sicherte sich " Ari " den Sieg in Bestzeit von 4:37,92 Minuten. Im ersten Vorlauf lief nur die Vorlaufsiegerin Maria Dietz von der LAC Quelle Fürth München eine allerdings deutlich schnellere Zeit, allerdings befanden sich auch 5 Läuferinnen in der Nähe der Zeit der Elmshornerin.

 

Und so wurde der Endlauf nahezu eine Kopie der beiden Vorläufe: Die spätere Siegerin Maria Dietz dominierte das Rennen nach Belieben und wurde klare Siegerin in einer Zeit von 4:23,34 Minuten. Danach stritt sich ein Pulk von weiteren 4 Läuferinnen um die noch 2 verbliebenen Podestplätze und wie schon in der Halle profitierte Ballner von ihrer Sprintstärke: Zwar verlor Ballner den Kampf um Silber um 4 Zehntel, gewann aber mit neuer persönlicher Bestmarke Bronze - am Ende standen 4:35,88 Minuten zu Buche und eine durch das Rennen und die Hitze überglückliche Ballner krönte eine wieder einmal starke Saison als DM-Dritte.

 

Eine Riesenchance vergab hingegen Fenja Krohn: In der Hochsprungkonkurrenz der U 18 sprang Krohn immerhin im ersten Versuch über 1,68 Meter und sicherte sich höhengleich den 11. Rang. Aber schon 1,71 Meter - eine Höhe, die Krohn bereits mehrfach überwinden konnte - hätten schon zu Rang 6 gereicht, 1,74 Meter hätten die Schülerin gar in Podestnähe gebracht - aber zu häufig scheitert die junge Nachwuchsathletin derzeit noch an ihrem Nervenkostüm. Aber auch so ist die Saison für das Mehrkampf - und Hochsprungtalent der LG Elmshorn bislang zufriedenstellend.         

 

 

Zwei Podestplätze bei Nordtitelkämpfen der Leichtathletik-Jugend

Elmshorn / Hannover ( mlz )

 

Mit Ariane Ballner und Pia Kock konnten sich bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathletik sämtlicher Jugendklassen zwei Elmshorner Athletinnen im Vorderfeld behaupten. 

 

In der niedersächsischen Landeshauptstadt merkte man aber besonders Ariane Ballner an, dass die Saison nicht nur lang und kräftezehrend ist, vielmehr war nach der Jugend - DM in Rostock und dem dort erzielten 3. Platz über 1.500 Meter auch ein wenig die Luft und Konzentration raus.

 

In Hannover entschied sich Ariane Ballner für die 800-Meter-Distanz und mußte sich am Ende der 2 Runden knapp geschlagen geben: In 2:12,73 Minuten verlor sie den Kampf um Gold nur denkbar knapp: Mit 2:12,45 Minuten setzte sich Johanna Christine Schulz aus Neumünster erst im Sprintfinale durch, dennoch ist Silber in einem taktischen Meisterschaftsrennen ein weiterer Saisonerfolg für Ariane Ballner.

 

Freude hingegen durch und durch bei Pia Kock: In der Stabhochsprung-Konkurrenz der W 15 sprang das Talent der LGE 2,80 Meter und wurde mit Platz 3 belohnt. Zwar war auch die Zweitplatzierte Athletin Liv Heinemann vom SV Werder Bremen nicht höher gesprungen, hatte aber über 2,70 Meter einen Fehlversuch weniger - und dies entschied letztendlich über Silber und Bronze. Um sich den Titel sichern zu können hätte die turnerisch sehr begabte Pia Kock 3,00 Meter springen müssen - ein Ziel, dass sich Kock für den Rest der Saison in jedem Fall vorgenommen hat.

 

 

Fenja Krohn im Mittelfeld der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften

Elmshorn / Bernhausen ( mlz )

 

Nach diversen Einzelstarts bei Deutschen Meisterschaften im Hochsprung hatte sich das Elmshorner Talent Fenja Krohn für die Mehrkampf-Meisterschaften der weiblichen Jugend im Siebenkampf qualifizieren können.

 

In einem riesigen Teilnehmerfeld mit 53 Starterinnen konnte sich die Schülerin aus Elmshorn als 28. im Mittelfeld behaupten.

 

Dabei gelang der LG Elmshorn-Athletin ein solider Wettkampf ohne Höhen und Tiefen, der aber ihre Ausgeglichenheit demonstrierte - in den 7 Disziplinen sammelte Krohn im Mehrkampfmekka Bernhausen bei Stuttgart 4.845 Punkte.

 

Diese Punkte setzten sich aus folgenden Einzelleistungen zusammen: Im Hochsprung überwand Krohn als eine der sprungstärksten Athletinnen 1,69 Meter, im Kugelstoßen mit der 3 KG Kugel erzielte die von Richard Troper trainierte hochaufgeschossene Krohn 9,76 Meter, sprintete über die 100 Meter Hürden in guten 15,31 Sekunden, ließ über 100 Meter 13,44 Sekunden folgen, landetet in der Weitsprungkonkurrenz nach 5,01 Meter, warf den Speer auf respektable 33,49 Meter und im abschließenden 800 Meter Lauf wurden letztendlich 2:38,12 Minuten gestoppt  - eine Disziplin, der Fenja Krohn relativ wenig abgewinnen kann.

 

Ingrid Holzknecht Deutsche Meisterin im Werfer-Fünfkampf

Elmshorn / Zella-Mehlis ( mlz )

 

Der Ausflug in das beschauliche Zella-Mehlis mitten im Thüringer Wald hat sich für Ingrid Holzknecht gelohnt: Wo im Winter sonst eher Biathleten, Bob - und Rodelsportler aktiv sind, hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband die Senioren-Meisterschaften der Werfer anberaumt.

 

In der Altersklasse W 70 gewann die Rellingerin mit mehr als 600 Punkten Vorsprung und erzielte nach der Addition der Ergebnisse aus dem Hammerwerfen, dem Kugelstoßen, dem Diskuswerfen, dem Speerwurf sowie dem Gewichtswurf 4.571 Punkte. Ihre ärgste Konkurrentin Marit Horn aus Radebeul kam am Ende auf 3.931 Punkte. Dabei ging die erste Teildisziplin, das Hammerwerfen, gleich knapp verloren: Gute 28,05 Meter reichten der LGE-Senioren nicht, um gleich in Führung zu gegen, ihre Konkurrentin schleuderte den Hammer mehr als einen Meter weiter.

 

Doch mit der 2. Disziplin, dem Kugelstoßen, übernahm Ingrid Holzknecht das Zepter und erzielte mit 8,87 Metern ein Top-Resultat. Ab dieser Disziplin lief es wie am Schnürchen: Es folgten 25,51 Meter im Diskuswerfen, 22,68 Meter in der Speerwurf-Konkurrenz und 11,76 Meter im Gewichtswurf - in allen Einzeldisziplinen gelang der Disziplinsieg, folglich war der überlegene Sieg am Ende nur noch Formsache.

 

 

02.07.2013 Ariane Ballner läuft in Mannheim neuen B-Jugend Landesrekord

Elmshorn / Mannheim ( mlz )

 

Die positiven Schlagzeilen über Ariane Ballner finden im Juni und Juli 2013 kein Ende.

 

Im Rahmen der 20. DLV-Junioren-Gala in der Quadratestadt Mannheim lief das Talent der LG Elmshorn über 800 Meter einen neuen B-Jugend Landesrekord in nunmehr 2:08,46 Minuten.

 

Damit löste Ballner die bisherige Rekordhalterin Isabell Teegen vom SC Rönnau 74 ab, die 2009 2:08,94 Minuten lief.

 

Parallel dazu lief Ballner die schnellste Zeit im nördlichsten Verband seit 2006.

 

Das hochkarätig besetzte Nachwuchsmeeting in Mannheim gilt als eine der anerkanntesten Leichtathletik-Veranstaltungen. Die Jubiläumsausgabe in diesem Jahr war für viele Verbände die letzte Chance, Athleten für die Junioren-EM im italienischen Rieti zu nominieren und von daher gerade in den jüngeren Jahrgängen bestens besetzt, was 500 Teilnehmer aus 22 Nationen unter Beweis stellen.

 

Siegerin dieses hochkarätigen Laufes wurde die Isländerin Anita Hidriksdottir in einer Zeit von 2:00,49 Minuten, die DLV-Norm für die Junioren-EM war bei 2:06,50 Minuten angesetzt, eine Zeit die 3 Athletinnen der Jahrgänge 1994 und 1995 unterbieten konnten , während Ariane Ballner der Jahrgangsstufe 1996 angehört. 

 

Mit derlei Veranstaltungen hat Ariane Ballner in diesem Jahr schon Erfahrungen sammeln dürfen: Ihre bisherigen Bestleistungen lief Ariane in Dessau im Rahmen des Anhalt-Meetings und bei der Sparkassen-Gala in Regensburg.

 

" Bei diesen Veranstaltungen werde ich läuferisch um einiges mehr gefordert und sammel Rennhärte und Erfahrungen ", so die überglückliche Ballner.

 

Dabei zahlt sich derzeit aus, dass Ballner seit frühester Kindheit viele Straßenläufe gelaufen ist, die bis zu 5 Kilometer lang waren - gut für die Ausdauer und Tempohärte. Und ihre Starts im Mehrkampf und über 200 und 400 Meter bringen nicht nur Abwechslung in den Trainingsalltag sondern auch die Sprintfähigkeit, die gerade bei taktischen Läufen gefragt ist, wenn es bei Meisterschaften häufig erst auf den letzten 200 Metern zur Sache geht.

 

Trotz dieser famosen Zeit startet Ariane Ballner aber nicht bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende der Erwachsenen in Ulm. " Dies hätte ich als B-Jugendliche nur mit einer Sondergenehmigung gedurft. Ich konzentriere mich jetzt voll auf die Deutschen Meisterschaften der U18 und U20 vom 26.-28. Juli in Rostock. Die Normerfüllung habe ich über 800 Meter, 1.500 Meter sowie 1.500 Meter Hindernis. "

 

Begleitet wird Ariane Ballner dabei von Ihren Teamkameradinnen Lina Reumann und Fenja Krohn: Lina Reumann startet in der Hansestadt über die 100 Meter Hürden, Fenja Krohn in der Hochsprungkonkurrenz.           

 

 

01.07.2013 Lina Reumann verteidigt Titel im Siebenkampf

Elmshorn / Langen ( mlz )

 

Ein nahezu perfektes Mehrkampf-Wochenende durchlebten die Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen der LG Elmshorn am vergangenen Wochenende in Langen.

 

Bei den Nordtitelkämpfen - gleichzeitig mit einer gesonderten Landesmeisterschaftswertung - verteidigte Lina Reumann ihren Titel im Siebenkampf der Altersklasse U20 aus 2012. Unter 26 Starterinnen wurde Lina Reumann mit 4.494 Punkten Landesmeisterin und gleichzeitig Vizemeisterin auf Nordebene. In der losgelösten Vierkampf-Wertung platzierte sich die Schülerin auf Nordebene auf Platz 3 und wurde Vize-Landesmeisterin mit 2.678 Punkten.

 

Die überzeugendsten Einzelergebnisse erzielte Lina Reumann über die 100 Meter Hürdendistanz in 15,25 Sekunden, über 200 Meter in 27,13 Sekunden sowie im Speerwerfen mit 34,79 Metern. Stabile Leistungen im Hochsprung mit 1,56 Metern, im Kugelstossen mit 9,22 Metern sowie im Weitsprung mit 5,42 Metern ließ Lina über die ungeliebten 800 Meter immerhin auch noch eine Bestleistung in 2:40,18 Minuten folgen.

 

Nur 3 Wochen nach dem bisherigen Mehrkampf-Highlight in Bernhausen ließ Kevin Schmidt gleich seinen zweiten Zehnkampf folgen. Dieser Einsatz wurde auf Landesebene mit Vize-Landesmeisterschaften im Fünfkampf und im Zehnampf der U 18 belohnt - im Zehnkampf sprangen am Ende 5.987 Punkte heraus. Dabei gelang Kevin Schmidt am zweiten Wettkampftag gar das Kunststück, in allen 5 Einzeldisziplinen eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen: 15,60 Sekunden über 110 Meter Hürden, 38,16 Meter im Diskuswerfen, 3,30 Meter im Stabhochsprung, 47,66 Meter im Speerwefen sowie 4:57,71 Minuten über 1.500 Meter. Den Sprung über die 6.000 Punkte Marke verhinderte nach einem perfekten Kugelstoßen mit 14,56 Metern ein sehr schlechter Hochsprung-Wettkampf, bei dem Kevin Schmidt die segel schon nach übersprungenen 1,60 Metern streichen mußte. 11,88 Sekunden über 100 Meter, 55,24 Sekunden über 400 Meter sowie 5,72 Meter im Weitsprung vervollständigten den zweiten Zehnkampf innerhalb von 3 Wochen unter 41 Startern.

 

Unwesentlich weniger Konkurrenz hatte Fenja Krohn - die Hochspringerin schloß den Vier - und Siebenkampf der U18 jeweils in der Landesmeisterschaftswertung als Zweite ab, auf Nordebene wurde Fenja Fünfte im Vierkampf und Vierte im Siebenkampf. Doch ähnlich wie Kevin Schmidt war es ausgerechnet die Paradedisziplin, der Hochsprung, der ein noch besseres Resultat verhinderte. Mit für Fenja mageren 1,64 Metern kam das Aus hier schon ungewohnt frühzeitig. Bis dahin hatte Fenni bis zu ihren 4.505 Punkten ein sehr gutes Wettkampfwochenende: 15,51 Sekunden über die 10 Hürden, 9,65 Meter im Kugelstoßen, 13,39 Sekunden über 100 Meter bedeuteten nach dem 1. Wettkampftag neben dem Hochsprung 2.768 Punkte. Am zweiten Wettkampftag folgten 5,26 Meter in der Weitsprunggrube, 33,84 Meter im Speerwerfen sowie 2:41,48 Minuten über die 2 Stadionrunden.

 

19.06.2013 Rekord-Beteiligung bei den Schüler-Kreismeisterschaften in Elmshorn

Elmshorn ( mlz )

 

Mit mehr als 190 Teilnehmern und knapp 500 Starts konnten die Verantwortlichen der LG Elmshorn um Volker Wulf am vergangenen Samstag ein neues Rekordergebnis verzeichnen.

 

Bei den Wettkämpfen auf der heimischen Anlage an der ehemaligen KGSE setzten sich dabei 2 Aktive der LGE ganz besonders in Szene und drückten der Veranstaltung gleich mit 4 Siegen den Stempel auf. Zu den Seriensiegern gehörten Amelie Baumann und Daniel Kohn mit eben 4 Siegen sowie Alisa Rohlfing mit 3 Einzelsiegen.

 

Die jüngste Seriensiegerin Amelie Baumann, Jahrgangsstufe 2004, setzte sich im 50 Meter-Sprint mit 8,3 Sekunden ebenso durch wie im Weitsprung mit glänzenden 3,54 Metern und im Ballwurf mit 20,00 Metern. Viel Hektik und Betriebsamkeit herrscht traditionell bei den Staffeln - für diese wurde im Vorfeld heftigst trainiert und der Fleiß sollte sich auszahlen: Das Quartett der U12-Mädchen setzte sich in der 4 x 50 Meter- in 33,5 Sekunden durch und bejubelte in der Besetzung Amelie Baumann, Alina Köster, Julia Finke und Celine Kock den Kreismeistertitel.

 

Nur wenig später bestätigten auch die Jungs ihre prächtige Lauf - und Staffelwechselform: Bela Seiler, Daniel Kohn, Nick Nöthling und Bennet Vollbehr siegten über 4 x 75 Meter in 45,1 Sekunden. Daniel Kohn trumpfte zudem über 75 Meter in 10,7 Sekunden, im Weitsprung mit 4,46 Metern sowie im Hochsprung mit übersprungenen 1,26 Metern auf und wurde so zum erfolgreichsten Einzelstarter der Veranstaltung.

 

Nur einen Tag vor der Talentsichtung setzte Alisa Rohlfing wieder einmal einige Ausrufezeichen und gewann den Weitsprung, den Hochsprung sowie den Ballwurf mit neuer Bestmarke von 44,00 Metern.

 

Doch auch abseits der arrivierten Namen setzten sich einige Schüler bestens in Szene: So gewann Laura Boy den Ballwurf mit exakt 31,00 Metern, Stella Duge den Weitsprung mit 4,25 Metern oder die Kock-Geschwister Celine den Ballwurf und Josephine den Hochsprung.

 

 

Alisa Rohlfing gewinnt Talentsichtung in Lübeck

Elmshorn ( mlz )

 

Einen Wettkampftag voller Höhen und Tiefen erlebte Alisa Rohlfing am Wochenende im Rahmen der Talentsichtung in Lübeck.

 

Bestleistungen in 2 Einzeldisziplinen, ein Sturz an der vorletzten Hürde mit abermaligem Aufrappeln, Tränen und am Ende Wettstrahlen mit Coach Richard Troper über einen dann doch überlegenen Sieg - das war der Fünfkampf von Alisa Rohlfing.

 

Im Block Wurf sprang Alisa zunächst mit 4,41 Metern in der W12 eine Rekordweite, kam im Kugelstoßen auf 7,60 Meter bevor es zu den Hürden ging: Doch klar in Führung liegend strauchelte Alisa Rohlfing an der vorletzten Hürde, rappelte sich aber geistesgegenwärtig wieder auf und lief nach 13,53 Sekunden noch als Zweite ins Ziel. Schürfwunden, Prellungen und Schwellungen an Armen, Beinen und der Hüfte - das Aus war eigentlich vorbestimmt. Doch getapt überstand Alisa nicht nur das Diskuswerfen, sie schleuderte den Diskus gar auf 24,72 Meter und überstand auch den abschließenden 75-Meter Sprint in 11,79 Sekunden, was letztendlich zum Sieg mit über 200 Punkten Vorsprung reichen sollte.

 

In eben diese Siegerlisten hätte sich auch Pia Kock im Block Wurf eintragen können. Bis zum Weitsprung lag die Schülerin und Rekordhalterin im Stabhochsprung auch prächtig auf Kurs: 13,05 Sekunden über 80-Meter Hürden, 8,64 Meter im Kugelstoßen, 23,72 Meter im Diskuswerfen - alles lief nach Plan - doch indiskutable 3,99 Meter im Weitsprung warfen das Nachwuchstalent auf Platz 3 zurück - mit einem Satz in Normalform wäre auch für Pia der Sieg möglich gewesen.

 

Für die weiteren 3 Nachwuchsathleten der LG Elmshorn gab es Mittelfeldplatzierungen: Marco Feldmann wurde in der Altersklasse U 16 im Block Lauf am Ende Siebter - seine besten Einzelresultate hatte Marco im Weitsprung mit 4,82 Metern sowie über 2.000 Meter in 7:04.47 Minuten. Auch Eileen Hollm reihte sich auf eben diesem 7. Platz ein - den besten Eindruck hinterließ Hollm im 75 Meter-Sprint mit 11,38 Minuten sowie im Weitsprung mit 4,22 Meter. Und auch Michelle Bölter erkämpfte sich im Block Wurf der U16 mit einem soliden Fünfkampf Platz sieben.

 

Senioren-Landesmeisterschaften in Kiel mit erfolgreichem Abschneiden für LG Elmshorn-Senioren

Elmshorn / Kiel ( mlz )

 

Im Gleichschritt konnten sich am vergangenen Sonntag auf dem Kieler Unigelände gleich 3 Elmshorner Leichtathleten bei den Landestitelkämpfen zweifach in die Siegerlisten eintragen und zudem noch eine Vizemeisterschaft holen.

 

Dieses Kunststück gelang zunächst einmal mehr der schier unverwüstlichen Ingrid Holzknecht: Zwar fand die Rellingerin im Kugelstoßen noch ihre Meisterin und wurde mit 8,07 Metern Vizelandesmeisterin, im Diskuswerfen und im Speerwerfen hielt sich die LG-Seniorensportlerin des Jahres aber schadlos: 24,85 Meter im Speerwerfen und 24,13 Meter im Diskuswerfen untermauerten die Vormachtstellung der W 70-Athletin.

 

Von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wird Artur Johannes. Dennoch schafft es der Athlet der AK M 55 immer wieder auf den Punkt, seine Topleistungen abzurufen: Im Hochsprung siegte Johannes mit 1,51 Metern und auch in der Speerwurfkonkurrenz siegte Johannes unangefochten mit 39,01 Metern. In der Diskuswurfkonkurrenz sollten exakt 34,00 Meter am Ende Platz 2 bedeuten.

 

Das wahrlich anstrengendste Wettkampfprogramm hatte sich Uwe Lüders-Bahlmann auferlegt: 2 Siegen über 400 Meter in 70,83 Sekunden sowie über 800 Meter in 2:29,17 Minuten fügte LüBa noch eine Vizemeisterschaft über 5.000 Meter in 20:39,28 Minuten hinzu, dies in der Altersklasse M 55. In der AK M 50 siegte Stefan Naumann über eben diese 5.000 Meter in 19:10,52 Minuten. 

 

Überhaupt sollte der zweite Platz das schlechteste Ergebnis der startenden Elmshorner sein, allerdings mit unterschiedlichen Vorzeichen: So freute sich Inge Krafft nach jahrelanger Abstinenz über eben diese Vizemeisterschaft im Kugelstoßen der AK W 75 mit 5,76 Metern.

 

Gebeutelt von extremen Rückenschmerzen war es weniger der 2. Platz, über den sich Aziz Boukaia in der M 45 ärgerte, vielmehr war es die schlechte Zeit im 100 Meter-Finale von 12,47 Sekunden bei Gegenwind herausgelaufen, die Boukaia eine totale Katastrophe nannte. Allerdings ist dies kaum ein Alarmsignal, braucht Boukaia doch immer mehr Rennpraxis, um auf Betriebstemperatur zu kommen - für die Deutschen Meisterschaften Mitte Juli in Mönchengladbach ist alles im Lot.

 

 

 

12.06.2013 3 Hochsprung-Landesmeister aus Elmshorn

Elmshorn / Lübeck ( mlz )

 

Auch wenn mit Lina Reumann, Ariane Ballner und Kevin Schmidt gleich 3 Erfolgsgaranten der LGE auf nationaler Ebene in Sachen Leichtathletik-Starts unterwegs waren, so konnten die übrigen Starter bei den Landesmeisterschaften der Männer und Frauen sowie der Jugend U 18 dennoch überzeugen.

 

Am traditionellen Buniamshof in Lübeck war es an diesem sonnigen Wochenende vor allem der Hochsprung, bei dem die Krückaustädter auf ganzer Linie überzeugen konnten.

 

Das absolute Top-Resultat gelang dabei Leon Koch, der erstmalig 1,92 Meter sprang und damit höhengleich vor seinem Widersacher Jonas von Borzeszkowski von der LG Flensburg gewann. Bis zur Höhe von 1,89 Meter sprang Koch ohne Fehl und Tadel und scheiterte später nur denkbar knapp an 1,95 Meter. Diese Höhe möchte der Schüler nun im Rahmen der Norddeutschen Meisterschaften in Berlin springen, bedeutet dies doch die Norm für die Jugend-DM.

 

Aus der Hochsprung-Trainingsgruppe konnten zudem Fenja Krohn und Benjamin Ellerbrock siegen: Zwar waren beide mit ihren Siegerhöhen von 1,66 Metern bzw. 1,96 Metern nur bedingt zufrieden, beide Athleten konnten aber parallel auch im Weitsprung überzeugen: Fenja Krohn sprang als Drittplazierte 5,36 Meter, Benjamin Ellerbrock fehlten als Viertplaziertem mit 6,94 Metern ganze 20 Zentimeter zum Sieg.

 

Über die 800 Meter steigert sich Tobias Jordan von Woche zu Woche und findet immer mehr den Anschluss an die Landesspitze: In Lübeck wurden 2:03,46 Minuten gestoppt - am Ende der unglückliche vierte Platz.

 

Auf dem Bronzerang konnte sich Vielstarterin Pia Kock im Stabhochsprung etablieren. Erstmalig überquerte Pia Kock 2,85 Meter und erzielte damit genau die Norm für die Aufnahme in den Stabhochsprungkader mit zusätzlichen Förderungen auf Landesebene. Im Diskuswerfen und im Speerwerfen sprangen ebenso Vorderfeldplatzierungen heraus wie für Ricarda Kallies in der Kugelstoß-Konkurrenz.

 

Außer Konkurrenz startete zudem Torben Bieler für die DSHS Köln und testete hierbei seine Sprintqualitäten ohne Hürdenüberquerung. Über 400 Meter hatte Bieler das Pech auf der Außenbahn laufen zu müssen und wurde in 49,94 Sekunden Gesamtzweiter. Noch viel ärgerlicher traf es den für die DM über 400 Meter Hürden qualifizierten Läufer über 200 Meter, wo der knapp 2 Meter lange Bieler gar die Innenbahn zugelost bekam - so gesehen sind die 22,86 Sekunden akzeptablel.                   

 

11.06.2013 Ariane Ballner, Lina Reumann & Kevin Schmidt im Süden erfolgreich

 

 

Elmshorn / Regensburg / Bernhausen ( mlz )

 

Nur rund eine Woche nach Ihrer Bestzeit über 800 Meter in Dessau folgte für das Lauftalent der LG Elmshorn, Ariane Ballner, gleich die nächste Bewährungsprobe.

 

Im Rahmen der Sparkassen-Gala im bayrischen Regensburg folgte ein weiterer 800 Meter-Start in der Frauenklasse in einem erlesenen Frauenfeld. Und auch in Regensburg schlug sich Ariane Ballner prächtig - sie lief die 2 Stadionrunden in 2:09,19 Minuten und stellte damit einen neuen Hausrekord auf.

 

In das Mehrkampfmekka Bernhausen im Kreis Esslingen verschlug es zudem Lina Reumann und Kevin Schmidt.

 

Dabei absolvierte Lina Reumann den Siebenkampf, den Sie mit 4.421 Punkten abschloss. Gemeinsam mit zwei Mitstreiterinnen aus Schleswig-Holstein - Folke Woch von der LG Schleswig-Fahrdorf sowie Nina Fröhlich aus Kaltenkirchen erzielte das Team Schleswig-Holstein den hervorragenden 2. Platz mit 13.380 Punkten.

 

Zwar verpaßte Lina Reumann ein Top-Einzelresultat wie in der Vorwoche im Weitsprung, dennoch sollte es ein solider Siebenkampf werden: 15,24 Sekunden über 100 Meter Hürden, 1,52 Meter im Hochsprung, 9,00 Meter im Kugelstoßen sowie 26,75 Sekunden über 200 Meter bedeuteten nach dem 1. Tag Rang 12 im Zwischenklassement. Tag 2 begann mit 5,12 Metern im Weitsprung, setzte sich über 32,69 Meter im Speerwerfen fort und fand nach 2:33,46 Minuten sein Ende - nach 2 anstrengenden Wettkamptagen bedeutete dies im Abschlussklassement den 16. Rang.

 

Kevin Schmidt, Horster im Trikot der LG Elmshorn, hatte gar für seinen allerersten Zehnkampf gemeldet, den der verletzungsanfällige Schmidt mit allerhöchster Bravour bestand. 5.723 Punkte, kein Ausfallergebnis sowie Top-Leistungen im Kugelstoßen, im Speerwerfen und ein tolles Finale über die vollends ungewohnten 1.500 Meter - Kevin Schmidt konnte nach 2 langen und harten Wettkampftagen als 12. mehr als zufrieden die Heimreise antreten, vor allem hielt der Körper den hohen Belastungen stand.

 

Mit eben diesem Zehnkampf hat sich nach nahezu jahrzehntelanger Pause mal wieder ein Elmshorner Leichtathlet die Krone des Zehnkampfes aufsetzen können. Die 5.723 Punkte liegen ganze 99 Punkte unter dem Männer-10-Kampf-Rekord von Frank Priebe und setzen sich aus den 10 folgenden Resultaten zusammen:

100 Meter: 11,85 Sekunden; Weitsprung 5,60 Meter; Kugelstoßen 14,18 Meter; Hochsprung 1,72 Meter; 400 Meter: 53,53 Sekunden; 110 Meter Hürden 16,00 Sekunden; Diskuswerfen 29,60 Meter; Stabhochsprung: 3,10 Meter; Speerwerfen: 42,62 Meter und 1.500 Meter 5:05,01 Minuten.

 

 

 

05.06.2013 Überzeugender Leichathletik-Nachwuchs der LG Elmshorn

 

Elmshorn / Dessau / Hamburg (mlz )

 

Die positiven Schlagzeilen über das erfolgreiche Abschneiden der Leichtathletik-Jugend in Elmshorn reißen nicht ab.

 

Mit-Vorzeigeathletin Ariane Ballner nutzte am vergangenen Freitag gar das national und international gut besetzte Anhalt-Meeting in Dessau für einen Start über 800 Meter. Im B-Finale wurde Ballner bei indiskutablen Witterungsbedingungen voll gefordert und konnte dem Wind und Regen trotzen: In 2:09,51 Minuten stellte Ballner eine neue persönliche Bestzeit auf und erzielte die B-Norm für die deutschen Titelkämpfe der Männer und Frauen. In der Altersklasse U 20 liegt Ballner mit dieser Zeit auf Rang 7.

 

Bei den direkt im Anschluss ausgetragenen Landesmeisterschaften in Hamburg verzichtete Ballner dann auf Start über 800 und 1.500 Meter und sammelte weitere Sprinterfahrung über 400 Meter, die sie als Dritte in 58,52 Sekunden beendete. Ebenfalls Platz 3 erzielte Ballner im Weitsprung mit 5,58 Metern.

 

Überhaupt der Weitsprung - hier haute Lina Reumann das berühmte Pfund heraus: Mit herausragenden 5,72 Metern gewann Lina diese Konkurrenz, erzielte mit 5,67 und 5,64 Metern eine glänzende Serie und wird immer besser.Und auch die 10 Hürden bei den 100 Meter Hürden meisterte Reumann mit Bravour - 14,94 Sekunden bedeuteten hier gleichfalls eine neue persönliche Bestzeit und am Ende den undankbaren 4. Platz.

 

Mit 5,22 Metern platzierte sich die dritte Elmshornerin Fenja Krohn  als 6. unter den Top-6. Allerdings hielt sich Krohn in der Hochsprungkonkurrenz schadlos und siegte mit 10 Zentimetern Vorsprung überlegen mit am Ende übersprungenen 1,70 Metern.

 

Vom Podest gar nicht herunter zu bekommen war an diesen beiden Tagen Pia Kock: Bei ihren 5 Starts sprangen am Ende 2 Titelgewinne, 2 Vizemeisterschaften sowie ein dritter Platz heraus. In der Altersklasse U 16 gewann Pia das Stabhochspringen mit 2,70 Meter und gewann zudem das Speerwerfen mit neuer Bestmarke von 32,84 Metern.

 

Neue Bestleistungen erzielte die vielfach talentierte Pia Koch zwar auch im Dreisprung, Hammerwerfen und im Diskuswerfen, im Dreisprung mußte sich Kock aber mit 9,32 Metern um ganze 7 Zentimeter geschlagen geben. Im Diskuswerfen bedeuteten 25,77 Meter Rang 3, zur Vizemeisterschaft führten an diesem Wettkampfwochende in der Hamburger Jahnkampfbahn 20,51 Meter im Hammerwerfen.

 

Ähnlich knapp verpaßte Michelle Bölter einen Titelgewinn - im Hammerwerfen sollten 21,92 Meter am Ende ganze 7 Zentimeter zu wenig für den Titel sein. Marco Feldmann siegte in eben dieser Disziplin und holte einen weiteren Titelgewinn in die Krückausstadt. 

 

Zwar reichte es bei dem übrigen männlichen Nachwuchs nicht zu Titelehren, aber eine Menge Bestleistungen waren in jedem Fall ein Grant für Top-Plätze: So konnte sich Tobias Jordan über eine neuerliche Verbesserung seiner 800-Meter-Zeit freuen: 2:03,63 Minuten brachten Tobias Jordan den dritten Platz ein. Exakt diese Platzierung ersprang sich auch Leon Koch in der U20. Im Hochsprung floppte Koch über glänzende 1,87 Meter. Obwohl am Ende nur auf Platz 7 geführt war das Weitsprungergebnis noch eine Spur wertvoller: In einer stabilen Serie überraschte Koch mit einem weiten Satz auf die neue Bestmarke von 6,23 Metern. Wie stark diese Weitsprungkonkurrenz besetzt war zeigte der 11. Platz von Kevin Schmidt, der trotz persönlicher Bestmarke von 5,94 Metern das Finale der besten Acht verpaßte. Kevin Schmidt verzichtete in Hamburg auf seinen mittlerweile fast Paradedisziplinen, die Wurfkonkurrenzen und sammelte Erfahrungen als Vierter über 110 Meter Hürden in 16,25 Metern sowie als Fünfter mit übersprungenen 3,00 Metern im Stabhochsprung.     

 

 

 

 

29.05.2013 Kreismeisterschaften Mehrkampf in Halstenbek

 

 

 

Elmshorn / Halstenbek ( mlz )

 


Unter den herbstlichen Temperaturen, Wind und Regen mußten am vergangenen Wochenende einmal mehr die Leichtathleten leiden.

Dem Wetter fielen am Sonntag Vormittag die Wettkämpfe der jüngsten Athleten ganz zum Opfer, ab der B-Schüler-Klasse konnten die Wettkämpfe hingegen durchgeführt werden.

Dabei konnte der Nachwuchs der Leichtathletik-Gemeinschaft 5 Kreismeistertitel sowie eine Vizemeisterschaft bejubeln.

Dem Wetter trotzte Alisa Rohlfing einmal mehr - sie gewann den Block Lauf bestehend aus dem Hürdensprint, dem Ballwurf, dem Weitsprung sowie den 75 Metern und den 800 Metern und konnte dabei im Ballwurf mit 43,50 Metern sowie über 800 Meter in 2:48,52 Minuten gar zwei neue Bestmarken aufstellen.

In den aktuellen SHLV-Jahresbestenliste führt Alisa die Ranglisten mittlerweile in 10 Disziplinen an und nimmt im Juni an weiteren Talentsichtungen teil.

Während Michelle Bölter und Marco Feldmann in den Blöcken Wurf bzw. Sprint / Sprung ebenfalls auf Kreisebene und durchaus erwartet Kreismeistertitel einfahren konnten, konnten sich mit Jessica Rohlff und Eileen Hollm auch Athletinnen in Szene setzen, die bislang viel weniger in Erscheinung getreten waren: Eileen gewann den Fünfkampf der Jahrgangsstufe 2001, Jessica Rohlff den Dreikampf der Jahrgangsstufe 2000. Die Vizekreismeisterschaft der Stufe 2001 ging im Dreikampf an Annika Priebe, deren Weitsprung mit 3,80 Metern besonders herausragen konnte.

Ein Sportfest in Kiel nutzte Kevin Schmidt zur Formüberprüfung und Konnte insbesonders in den Würfen mehr als überzeugen und 2 Tagessiege erzielen: 13,69 Meter im Kugelstoßen und 40,55 Meter im Speerwerfen waren das Maß aller Dinge und auch die 1,77 Meter im Hochsprung hervorragend.

Das Nationale Sommersportfest des HSV verließ Tara Rohlfing als zweifache Siegerin in der Frauenklasse: 30,69 Meter im Diskuswerfen und 32,79 Meter im Speerwerfen waren neue persönliche Bestmarken, ebenso die 11,09 Meter von Ricarda Kallies bei deren Kugelstoßsieg.

 

 

 

22.05.2013 Drei Artikel auf einen Streich

 

 

1. Pfingstsportfest in Zeven

Elmshorn / Zeven ( mlz )

 

Das hochkarätig besetzte zweitägige Meeting in Niedersachsen nutzte am extrem kalten und windigen Pfingstwochenende ein Teil der Elmshorner Leichtathleten, sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

 

So startete der frischgebackene Deutsche Mannschaftsmeister Torben Bieler wiederrum über 400 Meter Hürden. mit 53,58 Sekunden war der Elmshorner im Kölner Trikot zwar nur unwesentlich langsamer als vor Wochenfrist, doch als Zweitplatzierter hatte Bieler satte 3,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger Silvio Schirrmeister, die es in den nächsten Wochen durch Routine wieder aufzuholen gilt.

 

Ein sehr beherztes 800 Meter Rennen absolvierte Tobias Jordan. In einem sehr großen Teilnehmerfeld behauptete sich Jordan am Ende als 7. im Vorderfeld und lief mit 2:03,98 Minuten eine fantastische Zeit.

 

In die noch junge Freiluftsaison stiegen auch Ariane Ballner und Fenja Krohn ein: Ariane Ballner hatte in Zeven die Spikes für die 1.500 Meter geschnürt und gewann diese souverän in 4:40,06 Minuten mit mehr als 6 Sekunden Vorsprung. Bei Wind und einigen Schauern sprang Fenja Krohn als Zweite 1,67 Meter im Hochsprung der U 18 und kam als Dritte im C-Finale über 100 Meter-Hürden ins Ziel. In eben dieser Disziplin erreichte Lina Reumann im A-Finale den sechsten Platz, wobei das Vorlaufergebnis mit 15,19 Sekunden das Potential der Siebenkämpferin angedeutet hatte. Zudem gestaltete die Bismarckschülerin auch den Weitsprung der U 20 mit 5,28 Metern siegreich für sich.

 

2. Torben Bieler Deutscher Mannschaftsmeister

Elmshorn / Stuttgart ( mlz )

Wichtiger Saison-Meilenstein fuer Torben Bieler: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften errang der Athlet der DSHS Koeln im Team den Titel des Deutschen Meisters. Doch viel wichtiger als der Titel, zu dem Bieler mit seinen 400 - Meter - Huerden beitrug, war vielmehr die Gewissheit, noch nahezu fehlerfrei 400 Meter Huerden laufen zu koennen - in 53,39 Sekunden kam Bieler zwar um einige kleine technische Fehler nicht herum, fuer den Saisoneinstand aber eine hochmotivierende Aussicht fuer den Aktiven, der auch bedingt durch sein Studium in Hamburg seit Monaten wieder zu seinem Heimtrainer Richard Troper zurueckgekehrt ist.

Jetzt noch ein paar technische Fehler beheben und das Saisonziel - das Erreichen des Finales ueber 400 Meter Huerden bei der DM Anfang Juli im Ulm ist mehr als realistisch fuer den mehrmaligen Finalisten, der insgeheim sicherlich von einer Zeit unter 52 Sekunden traeumt.

In Stuttgart bedeutete der Sieg der Koelner ueber u.a. den Zweitplazierten LAV Tuebingen einen ersten wichtige Schritt / gleich am Pfingstwochenende will der Elmshorner beim Pfingstsportfest in Zeven nachlegen.

 

3. Formkurve bei Elmshorner Leichtathleten stimmt

 

Elmshorn / Pinneberg ( mlz )

 

Das traditionelle Himmelfahrtssportfest der LG Elmshorn ist zumeist ein wichtiger Indikator fuer die aktuelle Formkurve - und die zeigt bei einer Vielzahl der Elmshorner Leichtathleten nach oben.

 

Benjamin Ellerbrock schickt sich an, neben Torben Bieler wie in vergangenen Zeiten die Norm fuer die DeutschenLeichtathletik-Freiluftmeisterschaften im Sommer in Ulm anzugehen: In Pinneberg floppte Ellerbrock ueber 2,00 Meter.

 

Nach einer achtmonatigen Verletzungspause fand zudem Lina Reumann wieder ins Wettkampfgeschene zurueck: Dabei gelang ueber 200 Meter gleich ein Tagessieg in 27,52 Sekunden und auch die 5,09 Meter im Weitsprung zeigen, dass die Veletzung vollends auskuriert ist.

 

Jeweils 3 Tagessiege feierten Alisa Rohlfing und Pia Kock: Pia entschied das Speerwerfen mit exakt 30,00 Metern ebenso fuer sich wie das Kugelstossen mit glaenzenden 8,93 Metern sowie die 80 Meter Huerdenstrecke. In exakt den gleichen Disziplinen siegte auch Alisa Rohlfing, allerdings 3 Jahrgangsstufen unter Pia Kock - fuer Alisa wurden 25,74 Meter bzw. 7,41 Meter gemessen sowie 11,98 Sekunden gestoppt. Der fussballspielende Leichtathlet Daniel Kohn fuehlt sich in Spikes zusehends wohl und war im Sprint ueber 75 Meter in 10,77 Sekunden sowie im Weitsprung mit 4,58 Metern nicht zu bezwingen.

 

Leon Koch und Kevin Schmidt lieferten sich ueber 200 Meter ein packendes Duell, dass Koch in 24,71 Sekunden zu 24,84 Sekunden vereinsintern fuer sich entscheiden konnte - im Gesamtklassement die Plaetze 3 und 4. Allerdings hielten sich beide in weiteren Disziplinen schadlos: Koch gewann den Hochsprung mit 1,85 Metern, Schmidt das Kugelstossen mit 13,38 Metern. Zudem sprang Kevon Schmidt mit 5,81 Metern neue Weitsprungbestleistung.

 

Zwei neue persoenliche Bestleistungen mit jeweils Rang 2 belohnt - dies errangen Ricarda Kallies mit 10,72 Metern im Kugelstossen sowie Tara Rohlfing mit 29,93 Metern im Diskuswerfen.

 

26.03.2013

Elmshorn / San Sebastian ( mlz )

 

Einen Triumpfzug sondergleichen vollbrachte Ingrid Holzknecht in der vergangenen Woche im Rahmen der Hallen-Europameisterschaften sowie den Winterwurfmeisterschaften im spanischen San Sebastian.

 

Gleich vier Goldmedaillien heimste die vielseitige Seniorensportlerin ein, dazu gesellten sich 2 x Silber sowie 1 x Bronze, die die Elmshorner Leichtathletin aus dem frühlingshaften Spanien mit in die Heimat nehmen konnte.

 

Dabei war der Auftakt mehr als hektisch. " Aufgrund der Wetterkapriolen mußten alle unsere Flüge umgebucht werden, so dass wir nicht nur verspätet in San Sebastian gelandet sind. Zu meinem Glück fehlte mir auch der Koffer mit den Sportgeräten, so dass ich meinen Koffer nachts aus dem 70 Kilometer entfernten Bilbao abholen mußte. Nach 24 Stunden auf den Beinen war ich dann glücklich um 02:30 Uhr im Hotelbett, um am nächsten Morgen um 08:30 Uhr im Kugelstoßring zu stehen. Für diese Umstände ist meine Siegerweite von 8,24 Metern sogar noch ganz akzeptabel, " so, die LGE-Seniorin.

 

Und auch das Diskuswerfen sollte nicht weniger dramatisch verlaufen: Nach 2 ungültigen Versuchen drohte das Aus schon im Vorkampf, ein gültiger Versuch mußte her. " Ich kann meine Nervosität einfach nicht ablegen, also mußte ich auf Sicherheit gehen und aus dem Stand werfen. Glücklicherweise gelang mir dies und im weiteren Verlauf konnte ich mich noch auf 24,11 Meter steigern ". Mit eben dieser Weite gelang Sieg Nummer 2.

 

Ganz ohne Komplikationen verlief das Speerwerfen - auch hier sollte Ingrid Holzknecht am Ende unbezwingbar sein und gewann erneutes Gold mit 23,93 Metern.

 

" Für mich kommt dieser Goldrausch völlig unerwartet, da ich aufgrund des harten Winters so gar keine Würfe trainieren konnte. "

 

Im Gewichtwerfen sprang am Ende mit 11,27 Metern Silber heraus - ähnlich wie im 200 Meter-Sprint, doch trotz der vielen Europameisterschaftstitel war dies für die Rellingerin das sportlich wertvollste Resultat, denn mit 38,24 Sekunden mußte Holzknecht nur Ihrer Nationalmannschaftskollegin Hannelore Venn den Vortritt lassen.

 

Gemeinsam mit eben dieser Hannelore Venn, Erika Sauer und Gerda Seibert gewann Holzknecht am Abschlusstag auch Gold mit der Staffel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes über 4 x 200 Meter in 2:36,01 Minuten.

 

 

Paukenschläge durch Ingrid Holzknecht und Aziz Boukaia

Elmshorn / Düsseldorf ( mlz )

 

Während nur rund 150 Kilometer weit entfernt die Erwachsenen ihre Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund bestritten, überzeugten die beiden Elmshorner Starter bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Düsseldorf auf ganzer Linie!

 

Nicht weniger als 3 Titelgewinne und zwei Vizetitel holten Ingrid Holzknecht in den Wurfdisziplinen sowie Aziz Boukaia im 60 Meter-Sprint.

 

Für den Vorzeigesprinter der LGE gab es schon im Vorlauf ein Wiedersehen mit seinem Kontrahenten Meinert Möller aus Kiel, der ihm vor Wochenfrist in Hamburg bei den Landesmeisterschaften noch die Show stahl: Doch im Vorlauf deutete Boukaia in 7,56 Sekunden schon seine beachtliche Form an und verwies Möller in seine Schranken. Nach Addition aller 4 Vorläufe empfahl sich der Elmshorner als Vorlaufschnellster für das 60-Meter-Finale.

 

Wurde Boukaia im Vorjahr noch nach einem Fehlstart disqualifiziert, so trumpfte der überglückliche Boukaia in Düsseldorf auf, erwischte einen famosen Start und siegte am Ende mit 4/100 Vorsprung in 7,45 Sekunden vor Chaibou Hassane aus Bernkastel/Wittlich und eben jenem Dauerkonkurrenten Meinert Möller aus Kiel, für den 7,56 Sekunden gestoppt wurden.

 

Eine wahre Berg - und Talfahrt erlebte Ingrid Holzknecht: Am 1. Wettkampftag fehlten Ingrid Holzknecht jeweils nur Zentimeter zum Gewinn der Meisterschaften: Im Kugelstoßen hatte Holzknecht um ganze 3 Zentimeter das Nachsehen: Während die spätere Siegerin, Erika Springmann auf 8,92 Meter kam wurden für den weitesten Stoß der Elmshornerin 8,89 Meter gemessen. Ähnlich erging es der routinierten Holzknecht im Speerwerfen: Bei den gleichzeitig ausgetragenen Winterwurfmeisterschaften verlor Holzknecht Gold um ganze 27 Zentimeter: 24,54 Meter zu 24,81 Meter hieß es am Ende der 6 Versuche.

 

Doch am 2. Wettkampftag waren das Glück und vor allem das Können zurück gekommen: Das Diskuswerfen entschied die überglückliche Holzknecht mit einem satten Vorsprung von nahezu 4 Metern für sich mit 24,61 Metern und im Hammerwerfen hatte die Rellingerin das Quentchen Fortune, dass ihr am Samstag noch gefehlt hatte und siegte mit 25,86 Metern mit einem hauchdünnen Vorsprung von 10 Zentimetern.

 

 

Pia Kock und Marco Feldmann im Vorderfeld der Mehrkampf-Landesmeisterschaften

 

 

Elmshorn / Bad Malente ( mlz )

 

Mit einer Abordnung von nur 2 Athleten nahm die LGE an den Schüler-Mehrkampf-Landesmeisterschaften in Bad Malente teil.

 

Pia Kock eroberte dabei in der W 15 im Block Wurf den dritten Rang, Marco Feldmann verpaßte diesen Podestplatz als Vierter der M 15 im Block Lauf knapp.

 

Nur eine Woche nach dem verletzungsbedingten Aus in Hamburg legte Pia Kock einen sehr stabilen Vierkampf auf das Hallenparkett: 9,88 Sekunden über 60 Meter Hürden sowie 8,42 Meter im Kugelstossen waren die Grundlage für Platz 3, die das vielseitige Bewegungstalent mit guten 4,47 Metern im Weitsprung sowie exakt 9,00 Sekunden über 60 Meter untermauern konnte.

 

Für Marco Feldmann hingegen ist die Hallensaison nur eine Durchlaufstation. Für den Mittelstreckler waren erwartungsgemäss dann auch die 1.000 Meter das beste Einzelresultat - hier erzielte Feldmann 3:18,9 Minuten. Mit 1.724 Punkten fehlten Feldmann am Ende knapp 60 Punkte für den Sprung auf das Podest.

 

 

LG Elmshorn holt 16 Kreismeistertitel in der U 14

Elmshorn / Meldorf ( mlz )

 

 

Erstmalig wurden die Kreismeisterschaften des jüngsten Nachwuchses nach Meldorf verlegt - eine topmoderne Halle bot den Nachwuchsathleten in Dithmarschen eine gute Basis für beste Leistungen.

 

Der Gewinn von 16 Titeln ging dabei auf das Konto von nur sieben Aktiven: Mit 4 Titelgewinnen räumte Alisa Rohlfing ganz besonders ab. Dabei erzielte Alisa im 50 Meter-Sprint mit 7,5 Sekunden sowie im Kugelstossen mit 7,72 Metern neue Bestmarken, im Hoch - und im Weitsprung reichte Normalform zum Gewinn der Titel.

 

Jeweils dreifache Titelträger wurden Ricarda Kallies und Kevin Kock: Ricarda triumpfierte im Hochsprung und vor allem im Weitsprung mit exzellenten 4,54 Metern sowie im Kugelstoßen mit hervorragenden 9,91 Metern. Kevin Kock erzielte im Sprint die beste Tagesleistung - für Kevin wurden 7,10 Sekunden gestoppt.

 

Zwei weitere Sprintsiege fuhren Daniel Kohn und Bela Seiler ein: Kohn siegte in der Jahrgangsstufe 2001 in 7,4 Sekunden während Seiler in der Altersklasse 2000 auf die exakt gleiche Zeit kam. Zudem konnte Daniel Kohn den Weitsprung mit 4,43 Metern siegreich für sich gestalten.

 

Mit Michelle Bölter und Kim Beekmann konnten 2 Kugelstosssiege eingefahren werden: Michelle Bölter siegte im Jahrgang 1999 mit 7,03 Metern, Kim Beekmann stieß die 3 kg schwere Kugel 6,34 Meter weit und letztgenannte Kim Beekmann siegte zudem im Hochsprung mit 1,39 Metern. Damit ist die Wettkampfpremiere in Meldorf mehr als gelungen und der Nachwuchs sieht der Freiluftsaison gelassen entgegen.

 

 

 

 

 

Ariane Ballner wird im 800-Meter-Finale U 20 DM-Fünfte

Elmshorn / Halle a.d. Saale ( mlz )

 

 

Lange mußte Ariane Ballner überhaupt um den Einzug in das Finale der besten acht 800-Meter-Läuferinnen der U 20 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Halle an der Saale zittern. Im 1. von 3 Vorläufen wurde Ballner im Zielsprint nur Vierte, legte aber mit 2:10,98 Minuten eine Top-Zeit vor. Im Nachhinein war dies der schnellste Vorlauf und nur noch eine Kontrahentin zog an der jungen Elmshorner vorbei, so dass Ballner als Vorlauffünfte in das sehr ausgeglichen besetzte Finale am Sonntag einziehen konnte.

 

Hier setzen sich schnell 5 Athletinnen ab - unter ihnen Ariane Ballner von der LG Elmshorn. Doch als es auf die kurze Zielgerade ging hatte Ballner wenig Fortune und lief in 2:12,01 Minuten als Fünfte über die Ziellinie, nur 1/100 hinter der Viertplazierten und in enger Tuchfühlung zur späteren Siegerin, Christine Gess von der TSG Balingen, für die am Ende der 4 Runden 2:10,66 Minuten gestoppt wurden. Somit konnte das Elmshorner Lauftalent zum wiederholten Male ihre Zugehörigkeit zur deutschen Elite unter Beweis stellen.

 

Mit eben diesem Vorhaben fuhr auch Fenja Krohn nach Halle. Nach zwei perfekten Sprüngen über 1,66 Meter und 1,69 Meter in der Hochsprungkonkurrenz der U 20 kam bei 1,72 Metern aber überraschend das Aus. Mit Platz 12 hielt sich die Feude in Grenzen, nur 3 Zentimeter mehr hätten schon Platz 6 bedeutet. Die spätere Siegerin, Imke Onnen, übersprang 1,81 Meter.

 

 

 

Elmshorner Leichtathletik-Senioren sahnen bei Landesmeisterschaft ab

Elmshorn / Hamburg ( mlz )

 

Auch wenn die Anzahl der für die LG Elmshorn startenden Leichtathletik-Senioren bei den Hallen-Landesmeisterschaften stark rückläufig ist, so ist der Erfolgshunger nahezu ungebrochen.

 

Bei 12 Starts waren ein 3. Platz sowie ein 4. Platz die schlechtesten Platzierungen, alle übrigen Starter konnten sich entweder den Titelgewinn oder die Vizemeisterschaft sichern, wobei die Verbände aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Schleswig-Holstein nur einen Sieger küren.

 

Mit jeweils zwei Titelgewinnen traten Ingrid Holzknecht und Monika Rohlfing die Heimreise an: Ingrid Holzknecht fügte ihren unglaublichen Bilanz Titelgewinne über 60 Meter sowie über 200 Meter hinzu - besonderes Augenmerk hatte die Rellingerin dieses Mal auf die 200 Meter gelegt, mußte sie hier noch die Norm für die Deutschen Senioren-Meisterschaften erfüllen. Dies gelang in 38,87 Sekunden mit Bravour, über 60 Meter wurden 11,00 Sekunden gestoppt.

 

Im Kugelstoßen mußte sich Holzknecht mit der Vizemeisterschaft begnügen - dennoch eine mehr als gelungene Generalprobe für die in Kürze in Düsseldorf zur Austragung kommenden Deutschen Titelkämpfe.

 

Zu eben dieser Meisterschaft wird Monika Rohlfing nicht fahren, obwohl ihr im Hochsprung mit übersprungenen 1,40 Metern ganz überraschend sogar die Normerfüllung gelang. Auch das Kugelstossen konnte die LGE-Schülertrainerin mit 8,72 Metern für sich entscheiden, gecoacht wurde sie in Hamburg durch ihre erfolgreiche Tochter Alisa Rohlfing, deren Hochsprung - und Weitsprunganlauf die zweifache Mutter gar übernahm. Was im Hochsprung zu Platz 1 führte gelang im Weitsprung nicht in Gänze, aber mit 4,05 Metern sprang am Ende die Vizemeisterschaft heraus.

 

Neben Ingrid Holzknecht wird auch Aziz Boukaia die Reise nach Düsseldorf antreten. Sein Hamburger Fazit fällt gemischt aus - im 60 Meter-Finale kam der gebürtige Marokkaner in 7,63 Sekunden ins Ziel - Platz zwei hinter seinem härtesten Widersacher, Meinert Möller aus Kiel der 1 Zehntel schneller war. Nach einer sehr langen Wettkampfpause reichte es für den Fitnesstrainer über 200 Meter in 26,30 Sekunden zu Rang 4.

 

In einem knappen Finale sicherte sich zudem Uwe Lüders-Bahlmann die Landesmeisterschaft über 800 Meter - in 2:28,33 Minuten hatte er am Ende der 4 Runden 1 Sekunde Vorsprung herausgelaufen. Über die 15-Runden-Distanz - sprich 3.000 Meter - lief LüBa in 12:09,10 Minuten auf den Bronzerang. Eben dieser Bronzerang gelang auch Hans Holzknecht in der M 70, dem im Kugelstossen mit 10,59 Metern ein extrem guter Stoss gelang.

 

Eine weitere Bronzemedaiile erlief sich Stefan Naumann in der M 50: In einem packenden Finish war er seinen Kontrahenten aus Wellingdorf knapp unterlegen und wurde in 11:07,53 Minuten Dritter - ganz 3 Zehntel fehlten zu Silber.

 

Alisa Rohlfing weiterhin in bestechender Form

Elmshorn / Bad Segeberg ( mlz )

 

Nur einen Tag vor Ihrem 12. Geburtstag befand sich die Klein-Nordender Leichtathletin bei den Mehrkampf-Kreismeisterschaften in Bad Segeberg in bestechender Form.

 

Das Talent der LG Elmshorn gewann in der Jahrgangsstufe 2001 den Vierkampf mit 1.750 Punkten und ließ damit 40 Athletinnen hinter sich.

 

In beiden Sprungdisziplinen schrammte Rohlfing an ihren Bestleistungen knapp vorbei: Der weiteste Satz landete bei 4,41 Metern - nur 3 Zentimeter hinter der eigenen Bestmarke. Und im Hochsprung begann der Wettkampf für Alisa erst, als das Gros der Mitstreiterinnen schon ausgeschieden war - hier floppte die Schülerin über 1,40 Meter und scheiterte nur denkbar knapp an der neuen Bestmarke von 1,45 Metern.

 

Im Kugelstoßen holte das LGE-Talent mit der 2 kg-schweren Kugel zum nächsten Schlag aus und wuchtete das Wurfgerät auf 9,09 Meter. Einzig im Sprint - über 50 Meter wurden 8,06 Sekunden gestoppt - ist noch Luft nach oben, was dem Gesamtergebnis und dem souveränen Sieg aber keinen Abbruch tat.

 

Einen Familienausflug unternahm die Leichtathletik-Familie Kock: Pia Kock, Jahrgang 1998, setzte sich dabei in ihrer Altersstufe sehr gut in Szene und belegte mit 1.728 Punkten den 3. Platz: 7,63 Sekunden sind ein ansprechendes Ergebnis über 50 Meter und die 3 kg Kugel landete bei 8,26 Metern. Ein solider Hochsprung mit 1,35 Metern sowie der Weitsprung mit 4,41 Metern rundeten einen guten Vierkampf ab. Josephine, jüngstes Familienmitglied startete bei den Jahrgangsälteren mit und konnte sich hier als Jüngste dennoch im Mittelfeld platzieren, während Kevin Kock seine stärkste Disziplin mit 4,79 Metern im Weitsprung hatte.

 

Mittel - und Langstreckler Marco Feldmann wagte sich auf relativ ungewohntes Terrain vor, konnte in der Jahrgangsstufe 1998 als 8. aber auch ausgeglichenes Mehrkampftalent beweisen.

   

 

 

Genialer Auftritt von Ariane Ballner und Fenja Krohn bei Leichtathletik-NDM

Elmshorn / Berlin ( mlz )

 

Zwar war die LG Elmshorn bei den diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften mit nur 2 Aktiven vetreten, diese trumpften aber gehörig auf: Ariane Ballner brachte nicht weniger als den Titel der Norddeutschen Meisterin U 20 über 800 Meter mit zurück in die Krückaustadt, Fenja Krohn wurde hervorragende Vizemeisterin im Hochsprung.

 

Ein überlegendes Rennen absolvierte Ariane Ballner über die 4 Runden. Für ein Meisterschaftsrennen lief die Elmshorner Kaderathletin von Beginn an couragiert und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass sie höchst gewillt war, den Sieg zu holen. Im Ziel blieb die Uhr bei 2:12,83 Minuten stehen - damit hatte das Elmshorner Lauftalent am Ende knapp 5 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplazierte Melina Gryschka von Hannover 96 herausgelaufen. Und auch das Duell mit der Pinnbergerin Melina Struck, kürzlich in Hamburg über 1.500 Meter noch ganz knapp hinter Ariane Ballner, entschied Ballner deutlich zu ihren Gunsten.

 

Zwar blieben Fenja Krohn Titelehren verwehrt, doch der 2. Platz im Hochsprung der U 20 ist aller Ehren wert.

Während die Siegerin Imke Onnen ( sie ist die jüngere Schwester des Olympia - und WM-Teilnehmers Eike Onnen ) von der LG Hannover 1,80 Meter sprang kam Fenja Krohn mit glänzenden 1,73 Metern auf den Vizerang. Dabei lief der Wettkampf nahezu optimal: Bis zu 1,73 Metern sprang Fenja alle aufgelegten Höhen im 1. Versuch. Über 1,73 Meter benötigte Krohn einen Versuch mehr, verteidigte diesen Vizerang aber gegen eine höhengleiche Konkurrentin, die eben diese Höhe erst im 3. Versuch bewältigte.

 

Damit hat die Generalprobe für die Deutschen Jugendmeisterschaften mehr als glänzend stattgefunden. Am 16. + 17.02.2013 starten beide Elmshorner Nachwuchsathletinnen in Halle a.d.Saale in eben diesen Disziplinen.

 

 

 

Landesmeisterschaften Halle HH 12/13.01.13, Leichtathletik

Elmshorn / Hamburg ( mlz )

 

 

Die noch sehr junge Leichtathletik-Hallensaison beginnt für den Nachwuchs der LG Elmshorn ebenso erfolgreich wie das gesamte Jahr 2012 verlaufen ist!

 

Erstmalig war der jugendliche Nachwuchs der LG Elmshorn die unangefochtene Nummer 1 im nördlichsten Bundesland, gemessen an Platzierungen bei sämtlichen Landesmeisterschaften.

 

Und auch der Auftakt in der Leichtathletik-Halle in Hamburg war wieder mehr als verheißungsvoll:

 

Pia Kock, Jahrgangsstufe 1998, konnte gleich 2 Titelgewinne einfahren - im Stabhochsprung entwickelt sich Pia unter den Augen der Landestrainerin Sabine Schulte immer besser und gewann mit 2,60 Metern. Sieg Nummer 2 fuhr das Talent der LGE im Dreisprung ein - 9,73 Meter wurden für den weitesten Satz gemessen.

 

Die Jahrgangsathletinnen Fenja Krohn und Ariane Ballner starteten in der U 20 gegen deutlich ältere Konkurrentinnen, wußten sich aber erstklassig zu verkaufen: Fenja gewann die Hochsprungkonkurrent mit 1,70 Metern und auch Ariane Ballner mußte nur einer Kaderathletin aus Neumünster den Vorrang lassen und stieg mit 2:12,66 Minuten als Vizemeisterin hervorragend in die Saison ein!

 

Marco Feldmann wurde über 3.000 Meter Vizemeister - für die längste Strecke im 200-Meter-Hallenoval benötigte Feldmann 11:13,89 Minuten. Einzig Leon Koch grämte sich ein wenig über sein Ergebnis: Im Hochsprung übersprang Leon 1,75 Meter und wurde Vierter - allerdings auch gegen deutlich ältere Mitstreiter. Gleich am kommenden Wochenende kann Leon Koch bei " seinen " Altersklassen-Landesmeisterschaften seine Bestleistung erneut angreifen!

 

 

 

 

Benni Ellerbrock meldet sich mit Landesmeistertitel zurück

Elmshorn / Hamburg ( mlz )

 

Neben den mehr als guten Leistungen der Jugendlichen ist die Rückkher des Hochspringers Benjamin Ellerbrock in die Reihen der LG Elmshorn die größte Meldung.

 

Seit einiger Zeit hat der ehemalige Absolvent der DSHS Köln ( Deutsche Sporthochschule Köln ) seinen Lebensschwerpunkt wieder nach Elmshorn verlegt.

 

Und nach monatelangen Verletzungpausen und Motivationsproblemen hat sich der gebürtige Elmshorner wieder dem Training der LGE unter Richard Troper angeschlossen. Und mit der wiedergewonnen Freude am Sport packte der Student auch wieder seine Hochsprungspikes aus - mit Erfolg: Bei den Landestitelkämpfen der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein überzeugte Ellerbrock gleich wieder mit dem Gewinn des Landesmeistertitels und mit 1,96 Metern kehrt Ellerbrock doch schneller als erwartet zu alter Formstärke zurück.

 

Unter dem Jubel vieler mitgereister Athleten bewältigte Ellerbrock diese Höhe gleich im 1. Versuch und siegte mit 6 Zentimetern Vorsprung. Ebenfalls in der Männerklasse startete Holger Finke, der im Stabhochsprung mit 3,80 Metern den 6. Rang belegte.

 

Und auch der Jugendbereich der LGE setzte sich wieder perfekt in Szene:

 

Ariane Ballner siegte im Zielsprint über 1.500 Meter in 4:39,73 Minuten und belegte zudem den 2. Platz in der Weitsprungkonkurrenz mit 5,49 Metern. Für die verbesserte Sprintqualität sorgen zudem Starts über 200 Meter - auf dieser von Ariane Ballner selten gelaufenen Strecke wurde die Kaderathletin der LGE Vierte in 26,89 Sekunden.

 

Erfolgreich verlief das Wettkampfwochenende auch für Fenja Krohn und Leon Koch: Fenja Krohn siegte in der Hochsprungkonkurrenz U 18 mit 1,67 Metern. Tolle Leistungen vollbrachte hingegen Leon Koch, wenn auch jeweils als Vierter ohne den erhofften Sprung auf das oberste Podest: Im Weitsprung gelang dem Elmshorner der erste 6-Meter-Satz mit 6,03 Metern und im Hochsprung katapultierte sich Leon über 1,81 Meter - aufgrund der Fehlversuchsregelung zwar höhengleich mit dem Drittplazierten aber eben nur auf Platz 4.

 

Zwei tolle fünfte Plätze erzielte Tobias Jordan: In dem engen Hallenoval lief Jordan über 400 Meter in 55,07 Sekunden ebenso auf Platz 5 wie über 800 Meter in 2:08,11 Sekunden. Als jüngste Teilnehmerin steigerte zudem Pia Kock ihre Bestmarke im Stabhochsprung auf 2,70 Meter und wurde im Feld der wesentlich älteren Mitstreiterinnen auf Platz 7 geführt.